Seit 2013 haben mehr als 300 000 Südsudanesen im Norden Ugandas Schutz vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat gefunden. Doch obwohl Uganda eine verhältnismäßig flüchtlingsfreundli- che Politik betreibt – jeder Neuankömmling erhält ein eigenes Stück Land –, ist die Not groß. Viele Geflüchtete sind traumati- siert und haben Kriegsverletzungen. 2016 gründeten die Missionsärztlichen Schwestern in Adjumani eine Gesundheits- gruppe, die aus einfachen Materialien Gehhilfen und Rollstühle herstellt. Geflüchtete und Bedürftige der lokalen Bevölkerung profitieren davon. Mithilfe von Spendengeldern haben die Schwestern auch eine Ambulanz eingerichtet und sie mit Rollstühlen, Betten und Matratzen ausgestattet. Langfristig soll ein Rehabilitationszentrum entstehen, das es den Patientinnen und Patienten ermöglicht, wieder mobil zu werden.

Text: Eva-Maria Werner

Auf der Website der Missionsärztlichen Schwestern sehen Sie, wo die Schwestern überall tätig sind