„Bruder Papst, vor 50 Jahren habe ich meinen Weg in der Kirche mit der selbstverständlichen, vielleicht naiven Zuversicht begonnen, dass es nur eine Frage von wenigen Jahren wäre, bis wir in der Kirche zur umfassenden Geschwisterlichkeit gefunden hätten“, schreibt Maria-Ward-Schwester Martha Zechmeister wenige Tage nach der Papstwahl an Leo XIV. Die österreichische Ordensfrau lehrt an der Universität Centroamericana in El Salvador Systematische Theologie. In einem offenen Brief wandte sie sich mit „Entschlossenheit, Liebe zur Kirche und brennender Hoffnung“ an den neuen Papst. Denn: „Es ist höchste Zeit, dass Frauen ohne jede Einschränkung in alle Ämter und Ebenen der Kirche einbezogen werden“. Es gehe dabei nicht um Macht, es gehe um Würde.

Den vollständigen Brief gibt es hier

Text: Pia Scheiblhuber