33 Jahre war die Missionsärztliche Schwester und Hebamme Nichola Lovett in Kenia und Uganda tätig. Mittlerweile lebt sie in London, die Kinder in Afrika liegen ihr aber weiterhin am Herzen. Und so strickt sie – in einer Gruppe mit sieben weiteren Frauen – bunte Decken für Aidswaisen. Mehr als 300 hat sie schon fertiggestellt. „Natürlich könnte man auch in Uganda Decken kaufen, aber unsere handgestrickten sind viel gemütlicher“, sagt die 96-Jährige. Sie engagiert sich auch als Begleiterin im Hospiz und führt mit 100 weiteren Sängern einmal jährlich Händels „Messias“ in der Royal Albert Hall auf, um Spenden für die Herz-Kreislauf-Forschung zu sammeln.

Text: Eva-Maria Werner

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