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Un­ter­wegs in ... Ke­nia und Äthio­pi­en

kon­­­­­ti­­­­­nen­­­­­te-Re­dak­teu­rin Bea­trix Gram­lich ist ge­­­­­mein­­­­­sam mit dem Fo­to­­­­­gra­­­­­fen Hart­mut Schwarz­bach in Afri­ka auf Re­cher­che­r­ei­­­­­se. Von ih­­­­­ren Er­­­­­le­b­­­­­nis­­­­­sen vor Ort be­rich­­­­­ten sie im kon­­­­­ti­­­­­nen­­­­­te-Rei­­­­­se­ta­­­­­ge­buch.

Tex­te: Bea­trix Gram­lich; Fo­tos: Hart­mut Schwarz­bach

Ein 500 Jahre altes Buch aus Ziegenhaut wird in Axum enthüllt. Foto: Schwarzbach

1. März 2015

Die Bun­des­la­de und wei­te­re Schät­ze

Axum, ei­ne Stadt mit Jahr­tau­sen­de al­ter Kul­tur und das Rom der äthio­pi­schen Chris­ten. Der Le­gen­de nach be­her­bergt die al­te Ka­the­dra­le hier das größ­te Hei­lig­tum Äthio­pi­ens: die Bun­des­la­de mit den zehn Ge­bo­ten, die Mo­ses auf dem Berg Si­nai emp­fan­gen hat. Nicht zu­letzt aus die­sem Hei­lig­tum, zu dem nur ein ein­zi­ger Mönch Zu­gang hat, be­zieht das äthio­pisch-or­tho­do­xe Chris­ten­tum sei­ne Ei­gen­art und Un­ab­hän­gig­keit. In der neu­en Ka­the­dra­le, die Kai­ser Hai­le Se­las­sie er­rich­ten ließ, lüf­ten Frem­den­füh­rer ge­gen ein Trink­geld ei­nen wei­te­ren Schatz. Un­ter di­cken Stoff­bah­nen ent­hül­len sie ein 500 Jah­re al­tes Buch aus Zie­gen­haut, das auf eben­so vie­len Sei­ten von Ma­ri­en­wun­dern und der Ge­schich­te des Chris­ten­tums er­zählt.

Foto: Schwarzbach

27. Fe­bruar 2015

Ka­me­le und Ka­la­sch­ni­kows

Die Fahrt nach Axum führt er­neut durch das Si­mi­en-Ge­bir­ge. Die fel­si­gen Ber­ge leuch­ten im Licht der Mor­gen­son­ne, knor­ri­ge Bäu­me re­cken ih­re Äs­te gen Him­mel, auf den dür­ren Fel­dern hü­ten Kin­der das Vieh. Wäh­rend die Stra­ße auf dem Hin­weg in der Mit­tagsglut men­schen­leer war, herrscht jetzt re­ges Trei­ben. Es ist Sams­tag­mor­gen und Markt­tag. Frau­en und Kin­der trei­ben schwer be­pack­te Esel mit Sä­cken vol­ler Ge­t­rei­de und Bün­deln Feu­er­holz vor sich her. Ka­me­le schau­keln ih­re Last ge­mäch­li­chen Schrit­tes dem nächs­ten Dorf ent­ge­gen. Ein Mann hat ei­ne ge­trock­ne­te Zie­ge ge­schul­tert, sein Be­g­lei­ter ei­ne Ka­la­sch­ni­kow. Die äthio­pi­sche Re­gie­rung hat Ge­weh­re in den Dör­fern ver­teilt, da­mit die Be­woh­ner sich ge­gen Über­grif­fe der eri­träi­schen Ar­mee ver­tei­di­gen kön­nen, die im­mer wie­der in die ab­ge­le­ge­nen, grenz­na­hen Ge­gen­den ein­dringt.

Foto: Hartmut Schwarzbach

26. Fe­bruar 2015

Den Flücht­lin­gen Halt ge­ben

„Wir ha­ben nichts zu tun“, kla­gen die Flücht­lin­ge im La­ger Mai Ai­ni. Wir sind ge­zwun­gen her­um­zu­sit­zen und die Zeit tot­zu­schla­gen.“ Sie lei­den un­ter der Lan­ge­wei­le, der Aus­sichts­lo­sig­keit, dass sie nicht wis­sen, was mit ih­ren An­ge­hö­ri­gen ist, die es im Camp nicht mehr aus­hiel­ten und ver­su­chen, über den Su­dan und die li­by­sche Wüs­te das si­che­re Eu­ro­pa zu er­rei­chen. Der Flücht­lings­di­enst der Je­sui­ten ver­sucht, den über­wie­gend jun­gen Flücht­lin­gen mit Sport­mög­lich­kei­ten, Mu­sik- und Thea­ter­un­ter­richt Al­ter­na­ti­ven zu bie­ten und sie von der ge­fähr­li­chen Flucht aus dem Camp ab­zu­hal­ten. Für die vie­len trau­ma­ti­sier­ten Men­schen gibt es Work­shops und Ein­zel­be­ra­tung. Was den Flücht­lin­gen Halt gibt, ist ihr Glau­be. Mor­gens und abends ver­sam­meln sie sich in der Well­b­lech­ka­pel­le zum Ro­sen­kranz. Vier Ka­te­chis­ten ge­ben den Kin­dern Bi­bel­un­ter­richt, sin­gen und spie­len mit ih­nen, hal­ten die Ge­mein­de zu­sam­men. Denn Pfar­rer Ge­dy kann sie nur al­le zwei Wo­chen be­su­chen. Zu­sam­men mit ei­nem an­de­ren Pries­ter aus Shi­re ist er für ins­ge­s­amt vier Flücht­lings­la­ger zu­stän­dig. Die Men­schen in Mai Ai­ni aber wün­schen sich ei­nen Seel­sor­ger, der dau­er­haft bei ih­nen ist, der Zeit für sie hat, der zu­hört, mit ih­nen re­det und die Al­ten in ih­ren Hüt­ten be­sucht.

Foto: Hartmut Schwarzbach

25. Fe­bruar 2015

Flücht­lin­ge aus Eri­t­rea

Mai Ai­ni be­deu­tet Was­ser­lauf. Der Na­me des Flücht­lings­la­gers, das am Rand der Sa­hel-Zo­ne hoch oben auf ei­nem Berg­pla­teau liegt, klingt wie Hohn. Es ist heiß, tro­cken, stau­big. Nur sel­ten weht ein gnä­d­i­ger Wind durch das Camp. 18.000 eri­träi­sche Flücht­lin­ge ha­ben hier Zu­flucht ge­fun­den ha­ben, und täg­lich kom­men neue hin­zu. Sie flie­hen vor ei­nem to­ta­li­tä­ren Re­gi­me und wan­dern im Schutz der Dun­kel­heit näch­te­lang durch die Ber­ge – stän­dig in Angst vor den Grenz­pa­trouil­len, die noch auf ih­re Lands­leu­te schie­ßen, wenn sie be­reits äthio­pi­schen Bo­den er­reicht ha­ben. Vie­le Flücht­lin­ge le­ben seit Jah­ren in Mai Ai­ni, oh­ne Per­spek­ti­ve, ab­hän­gig von den Le­bens­mit­tel­ra­tio­nen der Ve­r­ein­ten Na­tio­nen und dem, was an­de­re Hilfs­wer­ke ver­tei­len. Ih­re arm­se­li­gen Hüt­ten sind ein Flick­werk aus Stei­nen, Lehm, Plas­tik­pla­nen.


24. Fe­bruar 2015

Furcht vor Hyä­nen und Ge­par­den

In Shi­re lan­den wir un­s­anft auf ei­nem Sp­lit-be­deck­ten Roll­feld. Ob­wohl nur ei­ne Hand­voll Pas­sa­gie­re an Bord war, dau­ert es ei­ne hal­be Ewig­keit, bis der Ge­päck­wa­gen über die Pis­te rollt. Wir hie­ven un­se­re Kof­fer auf Ab­ba Ge­dys Pick-Up. Dann geht es mit dem Pries­ter ins 85 Ki­lo­me­ter ent­fern­te Flücht­lings­la­ger Mai-Ai­ni, wo rund 18.000 eri­träi­sche Flücht­lin­ge le­ben. Sie flie­hen aus ei­nem Will­kür­staat, in dem Re­gi­me­kri­ti­ker, Gläu­bi­ge und Män­ner, die nicht be­reit sind, un­be­g­renzt Mi­li­tär­di­enst zu leis­ten, jah­re­lang im Ge­fäng­nis ver­schwin­den. Wo die Wirt­schaft am Bo­den liegt und schon die Ab­sicht, flie­hen zu wol­len, reicht, um fest­ge­nom­men und ge­fol­tert zu wer­den. Die Stra­ße win­det sich durch das Si­mi­en-Ge­bir­ge und über­qu­ert den Te­ke­ze-Fluss, der sich vie­le Ki­lo­me­ter wei­ter im Su­dan in den Nil er­gießt. Un­ten in der Tal­soh­le steigt die Tem­pe­ra­tur auf 40 Grad. In Imba­madri, dem Dorf ne­ben dem Flücht­lings­la­ger, woh­nen wir beim Je­sui­ten-Flücht­lings­di­enst. Nachts ste­chen die Mos­ki­tos und lär­m­en die Hun­de. Sie sind in Aufruhr, weil Hyä­nen in der Nähe der Häu­ser um­her­st­reu­nen. Vor ei­nem hal­ben Jahr hat ein Ge­pard am hell­lich­ten Tag ei­nen Jun­gen ge­tö­tet.

Foto: Schwarzbach

23. Fe­bruar 2015

Ei­ne ei­ge­ne Zeit­rech­nung

Die Uhr im Au­to steht auf zwölf Uhr mit­tags, für uns aber ist es erst früh­er Mor­gen. Äthio­pi­en hat sei­ne ei­ge­ne Zeit­rech­nung, was bei Ab­spra­chen mit Part­nern im­mer wie­der zu Miss­ver­ständ­nis­sen führt. Der äthio­pi­sche Ka­len­der rich­tet sich nach dem ju­lia­ni­schen und hat 13 Mo­na­te. Neu­jahr ist am 11. Sep­tem­ber, ak­tu­ell sch­rei­ben wir das Jahr 2007. Bei der Uhr­zeit müs­sen wir Eu­ro­päer sechs Stun­den ab­zie­hen. Wol­len die Äthio­pier uns um 12 Uhr ab­ho­len, be­deu­tet das für uns 6 Uhr mor­gens. Es ist die Zeit, zu der die Haupt­stadt Ad­dis Abe­ba lang­sam er­wacht. Auf dem Weg zum Flug­ha­fen kom­men uns Jog­ger ent­ge­gen, die die au­to­f­rei­en Stra­ßen zum Frühs­port nut­zen. Händ­ler de­ko­rie­ren hin­ge­bungs­voll die spär­li­che Aus­la­ge ih­rer Well­b­lech-Lä­den. Ein Müll­samm­ler ba­lan­ciert ein aus­la­den­des Bün­del Alt­plas­tik auf dem Kopf. Auf den Bür­ger­s­tei­gen ha­ben sich end­lo­se Schlan­gen ge­bil­det. Die Men­schen war­ten auf den Nah­ver­kehr: Mi­ni­bus­se, und Drei­rä­der mit Zwei­takt­mo­tor, die Per­so­nen und un­ge­heu­re Men­gen Ge­päck für klei­nes Geld trans­por­tie­ren: bri­ti­sche Dis­zi­p­lin mit­ten in Afri­ka.

Gefängnis in Addis Abeba. Foto: Schwarzbach

22. Fe­bruar 2015

Zu Be­such im Ge­fäng­nis in Äthio­pi­en

Kei­ne Aus­weis­kon­trol­le, kein Pas­sier­schein, ein lächer­li­cher Zaun und Wär­ter, die uns freund­lich be­grü­ß­en: Es ist ziem­lich leicht, in Äthio­pi­en ins Ge­fäng­nis zu kom­men. Kaum sind wir durchs Tor, ste­hen wir mit­ten un­ter Mör­dern, Die­ben, Ver­ge­wal­ti­gern – aber es wirkt gar nicht so. Män­ner sit­zen an Web­stüh­len und Näh­ma­schi­nen, spie­len Vol­ley­ball oder ko­chen sich auf Holz­koh­le­feu­ern et­was zu es­sen. Tags­über dür­fen sich die Häft­lin­ge im Ge­fäng­nis von Ad­dis Alem frei auf dem Ge­län­de be­we­gen. Erst abends wer­den sie in den Zel­len ein­ge­sch­los­sen: in en­gen, dun­k­len Schlaf­sä­len, in de­nen oft mehr als 100 Mann dicht an­ein­an­der­ge­drängt lie­gen. Zehn weib­li­che Ge­fan­ge­ne ba­cken für die ins­ge­s­amt 1000 Häft­lin­ge In­je­ra, ein sau­res Fla­den­brot und das Grund­nah­rungs­mit­tel der Äthio­pier. Vie­le Frau­en ha­ben ih­re Kin­der bei sich. Und vie­le sit­zen un­schul­dig ein. So wie Elf­nis Wor­ku, die zu le­bens­lan­ger Haft ver­ur­teilt ist, weil je­mand ihr ei­nen Mord an­ge­hängt hat. An­kla­ge und Ver­hand­lung ha­ben gan­ze drei Ta­ge ge­dau­ert. Sie hat­te nicht ein­mal Zeit, sich ei­nen An­walt zu neh­men. „40 Pro­zent der Ge­fan­ge­nen sind un­schul­di­g“, sagt Gir­ma Fir­ri­sa. Er ist Pries­ter und be­sucht die Häft­lin­ge re­gel­mä­ß­ig. „Aber of­t“, sagt er, „füh­le ich mich hil­f­los.“

Temperaturmessen bei der Einreise nach Äthiopien. Foto: Schwarzbach

20. Fe­bruar 2015

Angst vor Ebo­la

Die Ein­rei­se nach Afri­ka ist an­ders als sonst. Noch im­mer schwebt die Angst vor Ebo­la wie ein Da­mo­k­les­schwert über dem Kon­ti­nent. Schon bei der An­kunft in Ke­nia muss­ten wir ei­nen el­len­lan­gen Fra­ge­bo­gen aus­fül­len: ob wir in jüngs­ter Zeit Fie­ber, Grip­pe-Symp­to­me, Kopf- oder un­de­fi­nier­ba­re Mus­kel­sch­mer­zen hat­ten. Ob wir in Kon­takt mit Kran­ken wa­ren, ob un­ser Hals kratzt, und, und, und. Noch nie zu­vor bin ich ir­gend­wo bei der Ein­rei­se nach mei­nem Impf­pass ge­fragt wor­den. Glück­li­cher­wei­se ha­be ich ihn in letz­ter Mi­nu­te noch in den Ruck­sack ge­steckt. Denn nur, wer ei­ne Gelb­fie­ber-Imp­fung vor­wei­sen kann, darf die Sper­re pas­sie­ren. In Äthio­pi­en ver­kün­den Schil­der am Flug­ha­fen, dass das Land bis jetzt frei von Ebo­la ist. Zwei­mal müs­sen wir uns vor Män­nern in wei­ßen Kit­teln, mit Mund­schutz und Gum­mi­hand­schu­hen auf­s­tel­len und die Tem­pe­ra­tur mes­sen las­sen. Nur wer fie­ber­f­rei ist, darf wei­ter. Als der Fo­to­graf ein Bild schießt, scherzt ei­ner, wir wür­den wohl für die BBC-Nach­rich­ten ar­bei­ten.

Yarumal-Missionare im Kibera-Slum, Nairobi. Foto: Schwarzbach

19. Fe­bruar 2015

Ge­leb­te Op­ti­on für die Ar­men

„Man­che, die sich für un­se­ren Or­den in­ter­es­sie­ren, ge­hen gleich wie­der, wenn sie se­hen, wie wir woh­nen“, sagt Pa­ter Jai­ro Al­ber­to Fran­co von den Yaru­mal-Mis­sio­na­ren. Die Häu­ser für die Se­mi­na­ris­ten ste­hen am Rand des Ki­be­ra-Sl­ums. Es gibt kei­ne schüt­zen­de Mau­er, kei­ne Wach­leu­te, kei­nen Ess-Saal, kei­nen Fern­se­her. Statt­des­sen win­zi­ge Zim­mer, Ge­mein­schafts­du­schen, Stro­m­aus­fall und im­mer wie­der kein Was­ser. Die aus Ko­lum­bi­en stam­men­de in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft lebt ra­di­kal die Op­ti­on für die Ar­men. Je­den drit­ten Sonn­tag im Mo­nat ha­ben die Se­mi­na­ris­ten ei­nen Ein­kehr­tag.
Als wir zu Be­such sind, er­hal­ten sie im Got­tes­di­enst ih­re Al­ben. Sch­nell ha­ben sie das wei­ße Ge­wand über­ge­st­reift, mit der Kno­ten­tech­nik aber sind ei­ni­ge sicht­lich über­for­dert. Die jun­gen Män­ner müs­sen über sich sel­ber la­chen, wie sie da ste­hen und an ih­ren Gür­teln her­um­ne­s­teln wie Kin­der, die ver­zwei­felt ver­su­chen, ei­ne Sch­lei­fe zu bin­den – bis Pa­ter Jai­ro Al­ber­to sich vor sie stellt und ge­dul­dig Schlau­fe für Schlau­fe er­klärt. Ei­gent­lich soll­ten die Se­mi­na­ris­ten die Al­ben schon An­fang Ja­nuar be­kom­men. Aber die Schnei­de­rin wur­de wo­chen­lang nicht fer­tig. Für uns ist es ein Glück. So kön­nen wir die Ze­re­mo­nie mi­t­er­le­ben.

Kibera-Slum in Nairobi. Foto: Schwarzbach

18. Fe­bruar 2015

Ki­be­ra - ei­ne ge­frä­ß­i­ge Kra­ke

Ki­be­ra, ein Stadt­teil von Nai­ro­bi: Ein Meer aus Well­b­lech­hüt­ten, durch­zo­gen von of­fe­nen Ab­was­ser­ka­nä­len und ei­nem un­durch­sich­ti­gen Netz aus Stra­ßen, We­gen und Tram­pelpfa­den, die sich wie Adern im­mer fei­ner ve­r­ä­s­teln. Wer sich hier nicht aus­kennt, kann nur hof­fen, dass ihn je­mand wie­der le­bend her­aus­bringt. Ki­be­ra ist ein La­byrinth, das sich je­den Tag wei­ter aus­dehnt, ei­ne ge­frä­ß­i­ge Kra­ke, die al­les ver­sch­lingt, was ih­re Ten­ta­kel er­rei­chen. An­geb­lich ist es der größ­te Slum Afri­kas. Tat­säch­lich weiß nie­mand ge­nau, wie vie­le Men­schen in Ki­be­ra le­ben. Die Schät­zun­gen rei­chen von 200.000 bis zu ei­ner Mil­li­on – und täg­lich kom­men neue da­zu, auf der Su­che nach Jobs und ei­nem bes­se­ren Le­ben. Was sie fin­den, ist Ar­mut, En­ge, Aus­sichts­lo­sig­keit. Mit­ten un­ter ih­nen: die Yaru­mal-Mis­sio­na­re, die das Le­ben der Slum­be­woh­ner tei­len und ver­su­chen, ih­nen Per­spek­ti­ven zu schaf­fen.




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