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EIGENTEIL

Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel


  Das Redaktionsteam: Sr. Klara Maria Breuer (Foto Mitte), 
			Winfried Meilwes (links) und Dr. Ulrich Bock (rechts).

Die Redaktion unserer kontinente-Ordensbeilage:

Sr. Klara Maria Breuer (Foto Mitte),
Winfried Meilwes (links) und Dr. Ulrich Bock (rechts).
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Ulrich Bock
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Tel 0 29 04 / 80 8-243
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E-Mail u.bock@smmp.de
Internet www.smmp.de

Informationen zu der Ordensgemeinschaft:

„Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern“ — diesem Leitspruch ihrer Gründerin fühlen sich die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) bis heute verpflichtet — ob in der Pastoralarbeit, ihren Bildungseinrichtungen, an Kliniken und Ergotherapeutischen Praxen oder in der Seniorenhilfe. Gegründet vor über 200 Jahren, ist der deutsche Zweig der Gemeinschaft inzwischen auch in Brasilien, Bolivien, den Niederlanden, Rumänien und Mosambik heimisch geworden. Weltweit gehören ihm rund 400 Ordensschwestern an. Dazu kommen rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter — 3.000 davon in Deutschland.

Die Seilerstochter Julie Postel hatte die Gemeinschaft 1807 in Cherbourg/Normandie gegründet. Schon als 18-Jährige baut sie nach den Vorstellungen des Reformpädagogen Jean Baptiste de la Salle eine Schule für junge Mädchen auf. In den Wirren der Französischen Revolution verhilft sie Priestern zur Flucht nach England. Und sie verwahrt das Allerheiligste in einem Versteck unter der Treppe ihres Hauses, um heimliche Messfeiern zu ermöglichen. 51-Jährig hält sie schließlich die Stunde für gekommen, eine eigene Gemeinschaft zu gründen, die „von ihrer eigenen Hände Arbeit lebt“ — und sie wählt für sich den Namen Maria Magdalena.

Gemeinsam mit den ersten Weggefährtinnen begibt sie sich anschließend auf eine 25-jährige Wanderschaft. Immer wieder werden sie gezwungen, ihre Bleibe aufzugeben und nach einer neuen zu suchen. Entweder machen ihnen andere, nach der Revolution zurückkehrende Gemeinschaften den Platz streitig. Oder sie weichen dem politischen Druck, der gegen sie ausgeübt wird. 75-jährig erwirbt Maria Magdalena Postel schließlich die verfallene Benediktinerabtei St. Sauveur-le-Vicomte. Hoch betagt hilft sie selbst noch mit, Wohnhaus und Kirche wieder aufzubauen.

Die französische und die deutsche Kongregation wurden auf Drängen der Bischöfe in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wegen der politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern getrennt. Mittlerweile gibt es wieder intensive Kontakte. Beide Kongregationen arbeiten heute in insgesamt 19 Ländern.

Der selbstständige deutsche Zweig hat sein Generalat im Bergkloster Heiligenstadt/ Thüringen, und das Provinzialat der Europäischen Provinz im Bergkloster Bestwig/Sauerland.

Weitere Informationen im Internet unter: www.smmp.de
E-Mail: orden@smmp.de