Herausgeber > Eigenteil > Institut St. Dominikus

EIGENTEIL

Institut St. Dominikus

Dominikanerinnen OP
 

Schester Beatrix Koob

Redakteurin unserer kontinente-Ordensbeilage:

Schwester M. Beatrix Koob OP
Vincentiusstraße 4
67346 Speyer
Deutschland
Tel 06232/912-0
Fax 06232/912-255
E-Mail kontinente@institut-st-dominikus.de
 

Dominikanerinnen (OP)

Vincentiusstraße 4
D-67346 Speyer/Rhein

Die Vertriebsstelle betreut
Sr. Johanna Gillich OP
Vincentiusstraße 4
67346 Speyer
Deutschland
Tel 06232/912-209
Fax 06232/912-255
E-Mail kontinente@institut-st-dominikus.de
 

Informationen zum Orden:

Das Institut St. Dominikus (Dominikanerinnen) mit dem Mutterhaus in Speyer am Rhein ist eine apostolisch tätige Kongregation bischöflichen Rechtes. Seit 1957 wirken auch Schwestern in Ghana, Westafrika, und zwar in der Erzdiözese Accra und in der Diözese Koforidua. Das Institut zählt augenblicklich etwa 300 Mitglieder.

Das Institut St. Dominikus unterhält ungefähr 40 Niederlassungen in Deutschland und Ghana. Die ehemalige amerikanische Provinz in den Staaten Washington und Montana, 1925 gegründet, hat sich nach zehnjähriger Selbständigkeit als Diözesankongregation 1995 den Sinsinawa Dominican Sisters in Wisconsin/USA angeschlossen.
Seit dem 24. Mai 2000 gehört dem Institut eine assoziierte Laiengemeinschaft (Dominikusgruppe) an.
Die jungen Erwachsenen sind Mitglieder der weltweiten Familia Dominicana.

Die erste und ursprüngliche Aufgabe der Schwestern ergab sich aus der Erneuerungsbewegung in Gesellschaft, Politik und Kirche im 19. Jahrhundert. Die Hauptsorge des damaligen Bischofs von Speyer, Nikolaus von Weis, galt deshalb auch der Förderung des Bildungswesens. Das 1852 von ihm gegründete Institut der Armen Schulschwestern - seit 1972 Institut St. Dominikus - sollte daher auch der „religiösen Erziehung und Bildung der Jugend verpflichtet" sein. Neben der unterrichtlichen und erzieherischen Tätigkeit an öffentlichen Volksschulen und ordenseigenen höheren Schulen, Internaten, Kinderheimen und Kindergärten wirken seit 1909 bzw. 1915 auch Schwestern in ordenseigenen Krankenhäusern, in der ambulanten Krankenpflege und Hospizarbeit, in der Altenpflege, im sozialen und caritativen Bereich wie auch in der Erwachsenen-, Jugend-, Kranken- und Behindertenseelsorge, im Kirchendienst und im Pfarrbüro, in der Paramentenstickerei des Mutterhauses, in Verwaltung, Haushalts- und Wirtschaftsbetrieben.

Das von Bischof Nikolaus von Weis 1852 ins Leben gerufene Schulschwesterninstitut, das 1892 in den Dominikanerorden eingegliedert wurde, erlebte in den sechziger Jahren mit über 1000 Mitgliedern und 120 Niederlassungen seinen Höchststand. Seit dieser Zeit nimmt die Zahl der Mitglieder und der Niederlassungen ab.

Die Schwesterngemeinschaft ist geprägt von der Idee, die den Ordensgründer Dominikus und den Gründer der Kongregation, Bischof Nikolaus von Weis, tief durchdrungen hat: Es ist die Idee der Wahrheit und das Bemühen, sie in der Kontemplation zu erfahren, im Leben zu verwirklichen und in der Verkündigung weiterzugeben.

An Besinnungstagen oder in Meditationskursen im Mutterhaus oder in Bildungshäusern erhalten interessierte junge Erwachsene Einführungen in die Kontemplation. Prospekte können angefordert werden.