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Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist – Spiritaner (CSSp)

Das Redaktionsteam der kontinente-Beilage

Redakteure unserer kontinente-Ordensbeilage:

Pater Albert Claus CSSp
Agnes Kremer-Schillings
Pater Hermann-Josef Reetz CSSp
Belinda Peters
Pater Bruno Trächtler CSSp
Missionshaus Knechtsteden
41540 Dormagen
Tel 02133/869-0
Fax 02133/869-145

Das Foto zeigt das Redaktionsteam.

E-Mail provinz@spiritaner.de
Internet www.spiritaner.de

Informationen zum Orden:

Die Spiritaner sind mit ca. 3200 Mitgliedern – etwa 90 in Deutschland - in über 50 Ländern der Erde missionarisch tätig. Die Gemeinschaft wächst in erster Linie aufgrund von Berufungen in Afrika, wo inzwischen fünf eigenständige Provinzen entstanden sind.

Als wesentlichen Teil ihrer Sendung betrachten die Spiritaner die ganzheitliche Befreiung des Menschen, den Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden und die Mitarbeit an der Entwicklung.
Entsprechend der Intention der Gründer, gehen die Spiritaner dahin, „wo die Not am größten ist“. In allen Kontinenten setzen sich die Spiritaner für Menschengruppen ein, die von der Gesellschaft ausgegrenzt wurden wie straffällig gewordene Jugendliche, Flüchtlinge, Asylsuchende, Suchtkranke, Arbeitslose - für Menschen, die keine Lobby haben.

Die Gründungsgeschichte der Gemeinschaft wird von drei Eckdaten bestimmt:

• An Pfingsten 1703 gründete der junge Anwalt Claude-François Poullart des Places mit 12 jungen Männern das „Seminar vom Heiligen Geist" mit dem Ziel armen Studenten zum Priestertum zu helfen. Er legte damit den Grundstein zur heutigen Missionsgesellschaft vom Hl. Geist.

• Am 25. September 1841 gründete der Judenkonvertit Franz Maria Paul Libermann in Paris die „Gemeinschaft vom Unbefleckten Herzen Mariens", mit dem Ziel der „Missionierung der schwarzen Rasse“.

• Am 26. September 1848 wurden die beiden Gemeinschaften zur „Kongregation vom Heiligen Geist unter dem Schutz des Unbefleckten Herzen Mariens" zusammengeschlossen.

1863 kamen die Spiritaner nach Deutschland, wurden aber wie viele andere Orden im Kulturkampf 1873 des Landes verwiesen. 1895 kehrten die Spiritaner nach Deutschland zurück und errichteten in der ehemaligen Prämonstratenserabtei Knechtsteden ein Missionshaus, das bis heute das Zentrum der deutschen Spiritanerprovinz ist.

Zunehmende Bedeutung gewinnt die Zusammenarbeit der europäischen Provinzen und die Missionsarbeit in Europa; das Projekt in Rostock ist hier exemplarisch. Wichtige Projekte in Deutschland sind beispielsweise das NOTEL, die Notschlafstelle für Drogenabhängige in Köln, das Projekt MissionarIn auf Zeit (MaZ) in Stuttgart und das Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen. Das Kloster Knechtsteden ist mit seiner romanischen Basilika für viele Menschen ein geistliches Zentrum, in dem sich spirituelle und kulturelle Angebote vereinen. Die Missionsprokur Knechtsteden ist wichtige Anlaufstelle und Schaltzentrale für viele Bezirke der Kongregation in Übersee.

Weitere Infos auf der Internetseite der Gemeinschaft: www.spiritaner.de