„Ich erhalte mein kontinente-Heft in Folie eingeschweißt.
Ist dies umweltverträglich?“
kontinente achtet auf die Umwelt — kontinente-Leser sind nicht nur aufmerksame
und kritische Begleiter, wenn es um die Inhalte des Magazins geht: Nachdem ein
Großteil der Ausgabe 3/2004 den Abonnenten erstmalig in Folie zugestellt wurde,
erreichten Verlag und Redaktion umgehend Anfragen zu Umweltverträglichkeit und
Kosten der neuen Versandart. Hildegard Wolff aus Düsseldorf etwa schrieb: „Warum
kommt die Zeitschrift seit einiger Zeit im Plastikumschlag? Bis dahin gelangte
sie genauso unversehrt in meine Hände. Ich denke, diese Unkosten könnte man besser
der guten Sache zukommen lassen!“ Und Elisabeth Weippert aus Backnang wollte
wissen, ob ein Umschlag aus Papier denn nicht umweltfreundlicher sei als einer
aus Plastik.
Der Grund für die Umstellung auf Folienversand lag in der steigenden Zahl
von Exemplaren, die stark beschädigt bei den Lesern eintrafen. In den
Vertriebsstellen der Orden gingen immer mehr Beschwerden ein, so dass der
Verlag der wachsenden Unzufriedenheit entgegenwirken wollte. Auf ausdrücklichen
Wunsch der Orden hat er dabei die Frage des Umweltschutzes besonders stark
berücksichtigt.
Die jetzt eingesetzten Folien sind aus reinem Polyethylen hergestellt.
Ihre Produktions- und Müllentsorgung belastet weder den Boden, das Wasser noch
die Luft. Dies hat die Herstellerfirma schriftlich gegenüber dem Verlag versichert.
Die eingesetzten Folien enthalten kein FCKW und sind recyclebar.
Für Experten sind zudem diese Herstellerangaben aufschlussreich: Bei der
Endlagerung auf der Müllkippe reicht ein UV-Strahlen-Einfall von rund 36 Monaten
aus, um das Polyethylen restlos zu zerlegen. Und: Die Folie ist physiologisch
unbedenklich im Sinne des Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstandsgesetztes.
Trotz der hohen Anforderungen an den Umweltschutz sind die Mehrkosten für
die neue Versandart übersichtlich: Sie belaufen sich auf rund einen Cent pro Heft.
Dies war den Orden und dem Verlag die Garantie wert, dass jetzt jedes Magazin
unbeschädigt beim Leser eintrifft.
aus: kontinente, Ausgabe 04/2004
„Warum erhalte ich mein kontinente-Heft doppelt?“
Mit der Ausgabe 1/2006 ist das Internationale Katholische Missionswerk missio,
Aachen, als neuer Herausgeber in den Kreis der kontinente-Herausgeber eingetreten
und bringt seine Mitgliederinformation (die bis dahin eigenständige Zeitschrift
„missio aktuell“) jetzt in einer eigenen kontinente-Ausgabe heraus.
Im Einzelfall kann es dadurch vorkommen, dass ein Bezieher nun zwei
kontinente-Ausgaben erhält — nämlich alle die Leserinnen und Leser, die bislang
kontinente und missio aktuell bezogen haben. Wenn der Außenteil auch gleich
aussieht - der Innenteil der Zeitschrift ist aber bei den Ausgaben unterschiedlich.
So finden Sie hier die Informationen Ihres Ordens und in der missio-Ausgabe die
missio-Nachrichten. Die Ordens-Ausgaben enthalten darüber hinaus auch die
Sternsinger-Beilage, die in vielen Familien gerne gelesen wird.
Sie erhalten damit zwei unterschiedliche Ausgaben. Es macht daher Sinn, auch
zukünftig beide Ausgaben zu beziehen, wenn Sie wie bisher informiert werden und
den „Sternsinger“ behalten möchten. Oder unterstützen Sie den Missionsgedanken,
indem Sie ein Exemplar an Familienmitglieder oder Freunde weitergeben. Gerne können
wir für Sie auch ein Geschenkabonnement einrichten.
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